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Veränderung? Fang bei deinen kleinen Ängsten an.

26.10.2019

Schon seit einiger Zeit bin ich der festen Überzeugung, dass wir, wenn wir nicht genau wissen, in welche Richtung es für uns weitergeht, nur nach der größten Angst Ausschau halten brauchen. Angst zeigt uns, wo unser Weg ist. Wo unser größtes Wachstumspotenzial liegt.

Aber Angst kann manchmal auch sehr subtil sein. Die kleinen Ängste halten uns oft in Verhaltensweisen gefangen, die mehr schaden als nützlich sind, und das ohne dass wir es merken. Denn die kleinen Ängste sind so "normal" in unserem Alltag, dass wir sie üblicherweise nicht wahrnehmen und somit auch nicht hinterfragen.

Vor einigen Wochen hatte ich ein konkretes Erlebnis in meiner Familie, mit dem mir bewusst wurde, wie oft uns diese "kleine" Angst hinter's Licht führen kann. Wir tun dann Dinge, von denen wir glauben, dass sie richtig und nützlich sind, und bewirken damit manchmal genau das Gegenteil von dem, was wir wollen.

Von diesem Erlebnis erzähle ich dir in meinem heutigen Video.

Die großen Ängste - vor der Selbstständigkeit, vor dem nächsten großen Schritt, oder vor mehr Sichtbarkeit - können wir oft gut spüren und genau benennen. Natürlich können sie uns lähmen oder auch manipulieren, so dass wir Dinge tun, die unseren Zielen nicht zugute kommen. Aber dann sind wir uns meistens dessen ziemlich bewusst.

Wir wissen dann, dass der nächste Schritt eigentlich das Video auf YouTube wäre, und trauen uns nicht ...

Doch die kleinen Ängste sind nicht so offensichtlich. Sie verbergen sich gut vor uns, und halten uns dennoch genauso von unseren Zielen ab.

Wenn du deinen Zielen näher kommen willst, dann schau dich erstmal nach den kleinen Ängsten in deinem Leben um. Wo tust du Dinge nur aus Angst? Welche Angst steckt dahinter? Was willst du kontrollieren? Was glaubst du, kontrollieren zu müssen? Was befürchtest du, was sonst passieren könnte?

Kleine Ängste tarnen sich übrigens gerne im Perfektionismus.

Gibt es vielleicht diesen Text, den du auf der Website veröffentlichen wolltest, der aber noch nicht perfekt ist? Welchen Interessenten wolltest du nochmal anrufen, fürchtest aber, ihn eh nicht zu erreichen (oder ihn zu stören)? Welches Magazin wolltest du ansprechen, ob sie einen Artikel von dir veröffentlichen möchten? Welche (kleinere) Investition wolltest du eigentlich schon seit Längerem machen, hast aber Angst, dass deine Entscheidung sich als Fehler entpuppt? Ein neuer Stift oder ein neues Notizbuch? Eine Webcam oder ein Mikrofon? Oder einfach nur dieses Online-Tool, das dir so viel Arbeit abnehmen könnte?

Die kleinen Ängste anzugehen ist leichter und beinahe genauso lohnenswert wie die großen. Außerdem gibt es dir Selbstvertrauen, das du dann nutzen kannst, um dich anschließend mit deinen großen Baustellen zu befassen.

Schau genau hin.

💖 Bettina

Kategorien: Mach dich sichtbar | Schlagworte: Achtsamkeit, Angst, Bewusstsein, mutig sein, Perfektionismus

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