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Webhosting - was ist das? Und wie finde ich den richtigen Anbieter für mich?

22.03.2024

Web-Hosting, Webhosting oder auch nur kurz Hosting ist der Speicherplatz für deine Website, sozusagen das Grundstück auf dem dein Website-Haus stehen darf. Nein, du brauchst es nicht immer.

Erfahre, was genau Hosting ist, wann du es brauchst, wie du es einrichtest und wie du das richtige für dich findest (auch wenn du mit Technik und Webseiten bisher nicht viel am Hut hattest).

Was ist Webhosting?

Deine Website benötigt Speicherplatz für die Dateien, Texte und Bilder, aus denen sie besteht. Du kannst dir das so ähnlich vorstellen wie einen Ordner für die Dokumente auf deinem PC oder Mac.

Ein Webhosting stellt zudem sicher, dass deine Website 24/7 von jedem Ort der Welt (mit Internetanschluss 😝) erreichbar ist.

Diesen Platz für deine Website(s) kannst du als sogenanntes Webhosting bei einem Webhoster (manchmal auch Provider genannt) buchen.

Jeder Webhoster hat unterschiedlich große Pakete im Angebot, die sich z. B. in der Geschwindigkeit, im verfügbaren Speicherplatz und auch in der Funktionalität unterscheiden. Du brauchst in der Regel nur ein Paket, egal wie viele Websites oder/und Online-Shops du hast bzw. haben wirst.

In diesen Webhosting-Paketen sind in der Regel auch gleich e-Mail Postfächer (bzw. der Platz und die Funktionalität dafür) enthalten. So kannst du dir professionelle e-Mail Adressen einrichten, die auf deine eigene Webadresse enden. Also z. B. info@bettinaramm.com.

Was kostet Webhosting?

Ein gutes Hosting startet bei ca. 5 - 10 Euro pro Monat. Der Preis ist natürlich nach oben offen, je nachdem, was du an Funktionalitäten brauchst.

Als Beginner kannst du in der Regel beim kleinsten Paket starten. Bei allen Hostern kannst du jederzeit in ein höheres Paket wechseln, falls das nötig werden sollte.

Brauche ich überhaupt ein Hosting?

Nicht jede Website benötigt ein Hosting.

Wenn du dir deine Website-Funktionen bei einem sogenannten SaaS Dienst (Software as a Service) - umgangssprachlich auch Website-Baukasten genannt - mietest, brauchst du kein extra Hosting-Paket. Da ist das schon in deiner monatlichen Miete enthalten.

Wenn du aber dein eigenes, eigenständiges Website-System haben möchtest, z. B. mit Wordpress oder RobinGrips®, benötigst du ein Webhosting.

Ein eigenes Website-System hat verschiedene Vorteile: Deine Website liegt mit allen Daten auf deinem eigenen Speicherplatz, die monatliche Miete ist meist günstiger und du bist viel freier, was die Optimierung und den Ausbau deiner Website angeht.

Wenn deine Website den Dreh- und Angelpunkt deines Businesses bildet, wenn du bloggst, wenn du in Suchmaschinen richtig sichbar werden willst oder wenn du deine eigenen Online-Kurse oder einen Membership-Bereich anbieten möchtest, kommst du mit einem Baukasten-System schnell an deine Grenzen.

Du kannst natürlich erstmal mit dem Baukasten-System beginnen, solltest aber bedenken, dass du deine Daten (deine Seiten, Dokumente, Blogbeiträge etc.) in der Regel nicht mitnehmen kannst und bei späterem Umstieg auf ein eigenes System nochmal quasi ganz von vorn anfängst.

Worauf muss ich bei der Hoster-Wahl achten?

Webhoster gibt es wie Sand am Meer, und die Spreu vom Weizen zu trennen ist für den Laien meist nicht so einfach.

Von außen sehen sie meist alle super aus und versprechen natürlich auch höchste Qualität. Ob man beim "richtigen" Anbieter ist, merkt man im schlimmsten Fall erst dann, wenn man ein technisches Problem hat, und der Support einem das Blaue vom Himmel erzählt (wenn man technisch nicht so versiert ist, merkt man manchmal nichtmal das, sondern fühlt sich einfach nur dumm, was aber niemals stimmt! Wenn der Support dir das Gefühl gibt, dumm zu sein, sei misstrauisch!)

Meine Erfahrung ist: Je größer das Unternehmen, desto schlechter der Support (und desto schlechter sind oft auch die Server gewartet). Klingt kontra-intuitiv, merke ich mit meinem Team bei WEB-Grips aber immer wieder.

Ein weiteres Kriterium sind die verfügbaren Domains (= Webadresse). Jede Website braucht ihre einzigartige Webadresse. Diese besteht aus einem Namen (= second level domain) und einer Endung (z. B. .de, .com, .net; = first level domain).

Die klassischen first level domains werden von allen Hostern unterstützt, aber wenn du eine exotische oder ausländische Domainendung haben möchtest (auch später), solltest du prüfen, ob der Hoster deiner Wahl diese anbietet.

Außerdem ist wichtig, wie gut die Server gewartet werden und wie schnell sie sind. Schnelle Ladezeiten deiner Website sind SEHR wichtig, nicht nur für Besucher, sondern auch wenn du bei Google + Co. hohe Positionen erreichen willst.

Auch hier punkten oft die kleineren Anbieter vor den großen. Ich habe manchmal den Eindruck, je größer der Anbieter, desto wilder und ungepflegter ist die Server-Landschaft.

Bevor du einen Hoster wählst, schau dich genau auf der Website um, hör auf dein Bauchgefühl oder frage befreundete UnternehmerInnen nach ihren Erfahrungen.

Aber mach keine Wissenschaft draus. Solltest du doch mal auf's falsche Pferd gesetzt haben, kannst du jederzeit zu einem anderen Webhoster umziehen. Anders als bei einem Umzug vom Baukasten auf die eigene Website kannst du dabei ALLES mitnehmen.

Wir selbst nutzen All-Inkl* und empfehlen es auch gerne unseren Kunden.

Das Unternehmen sitzt in Sachsen, hat einen super-agilen und kompetenten Support, die Server sind technisch topp und der Preis ist unschlagbar. Das Einstiegsangebot "Privat Plus" ist die ersten 3 Monate kostenfrei (danach 7,95 Euro inkl. Mwst.) und reicht für die meisten Websites völlig aus.

Wie richte ich ein Hosting ein?

Ein Hosting zu erstellen ist kinderleicht. Ich zeige es dir Schritt für Schritt am Beispiel von All-Inkl (bei anderen Anbietern ist das Prozedere sehr ähnlich).

Schritt 1 - Deine Wunschadresse (-domain)

Überlege dir zuerst: Unter welcher Webadresse soll deine Website erreichbar sein?

  • Du kannst deinen eigenen Namen mit oder ohne Bindestrich nutzen (z. B. bettinaramm.com).
  • Du kannst den Namen deines Unternehmens nutzen (z. B. web-grips.de).
  • Oder du nutzt ein paar Schlagworte (z. B. die-marketing-mutmacher.de).

Achte auf eine einfache Schreibweise, und dass die Domain möglichst kurz ist. Das erleichtert es dir später, deine Webadresse z. B. telefonisch durchzusagen, ohne immer die komplette Adresse buchstabieren zu müssen.

Ich hatte früher mit die-web-architektin.de immer wieder meine Not, denn manche verstanden webarchitekten, andere ließen das die vorne weg. Außerdem bekam ich immer wieder Post von der Architektenkammer. 🙄😂

Noch ein Wort zur Domainendung: Die Auswahl ist riesig, schier unendlich. Das liegt daran, dass unter der Endung .de so gut wie keine Adresse mehr verfügbar ist (was eigentlich nicht wahr ist, ich finde immer noch was, was frei ist).

Ich empfehle dir, wenn möglich bei .de zu bleiben - auch das erleichtert dir das Diktieren am Telefon.

Schritt 2 - Ist die Adresse noch frei?

Gehe auf www.all-inkl.com und gib im Eingabefeld unter dem Banner deine Wunschadresse an. Die Endung wählst du in dem Select rechts separat aus (so wie ich es auf dem Bild unten gemacht hab).

Wunschadresse angeben bei All-Inkl

Rot bedeutet, deine Wunschadresse ist nicht mehr frei:

All-Inkl Wunschadresse nicht mehr verfügbarKlicke auf das Bild, um es zu vergrößern.

Dann hast du zwei Möglichkeiten:

  1. verwende eine andere Adresse, z. B. bettina-ramm statt bettinaramm
  2. verwende eine andere Domainendung, z. B. .com statt .de

Probiere es so lange, bis du grünes Licht bekommst:

Schritt 3 - Tarif wählen

Wenn die Domain frei ist, kannst du einfach rechts daneben auf "Bestellen" klicken. Nun kommst du zu All-Inkls Tarifübersicht. Für eine ganz einfache Website reicht das Paket "Privat". Wenn du auf deiner Website Formulare einbinden willst (z. B. ein Kontaktformular oder ein Anmeldeformular für deinen Newsletter), wählst du besser "PrivatPlus".

Beide Tarife sind die ersten 3 Monate kostenlos. Und du kannst jederzeit zum höheren Paket upgraden, wenn die Features nicht mehr ausreichen sollten.

Wähle deinen Tarif und klicke in der Spalte ganz unten auf Bestellung.

All-Inkl Tarif wählen

Schritt 4 - Deine Daten

Nun wirst du Schritt für Schritt durch den Bestellprozess geführt.

Im ersten Schritt gibst du deine gewünschte Webadresse an, bzw. diese ist bereits schon voreingetragen:

All-Inkl Bestellung Schritt 1Im nächsten Schritt gibst du deinen Namen und deine Adresse an. Bitte gib hier DEINE Adresse an, denn nur dann wirst DU als Domain-EigentümerIn eingetragen (viele lassen hier ihrem Webdesigner den Vortritt, was ungünstig ist, wenn man sich mal verwerfen sollte).

Wenn du alle Daten eingetragen hast (ich empfehle dir, ein sicheres Passwort generieren zu lassen) und auf Weiter klickst, landest du auf dieser Ansicht:

All-Inkl Bestellung FreischaltcodeNach Ausführung der Bestellung bekommst du einen Freischaltcode zugesendet, mit dem du deinen Account aktivieren kannst. Das soll verhindern, dass Fremde auf deinen nagelneuen Account zugreifen und ihn missbrauchen. Wähle, ob du ihn per SMS oder Post erhalten willst.

Nun kommst du zur Zahlungsseite. Hier kannst du einstellen, in welchen Zyklen du dein Hosting bezahlen willst. Je länger der gewählte Zeitraum, desto höher der Rabatt. Nicht bei allen Hostern kannst du monatliche Pakete buchen, viele setzen mindestens ein Jahr Laufzeit voraus, dann gibt es natürlich keinen Rabatt.

Wichtig zu wissen: Wenn du kündigst, gehen alle bereits geleisteten Zahlungen an den Hoster verloren. Wenn du also jährlich zahlst und dann kurz nach Beginn eines neuen Jahres kündigst, hast du das Jahr trotzdem voll bezahlt.

Außerdem erteilst du All-Inkl hier eine Einzugsermächtigung, aus meiner Sicht die bequemste Art zu zahlen.

Anschließend kommst du zur Bestellübersicht, wo du alles, was du ausgewählt oder eingegeben hast, nochmal prüfen und dann deine Bestellung final absenden kannst.

Zusatztipp

In den meisten Hosting-Paketen hast du heutzutage bereits mehrere Domains (= Webadressen) inklusive. Auch zusätzliche Domains kosten in der Regel nicht die Welt (ungefähr ab 1 Euro pro Monat).

Nutze das, um dir deine Adresse in anderen Schreibweisen (Rechtschreibfehler!) oder mit anderen Domainendungen zu sichern (bettinaramm.de, bettina-ramm.de, bettinaramm.com usw.).

Kann ich den Webhoster einfach ändern, wenn es nicht mehr passt?

Wenn es mit deinem Webhoster nicht mehr richtig funktioniert - aus welchen Gründen auch immer, kannst du jederzeit wechseln.

Dazu eröffnest du beim neuen Hoster ein Hosting-Paket wie oben beschrieben, nur dass du statt einer neuen Webadresse eine verwendest, die dir bereits gehört. Anschließend wird ein sogenannter KK (Domainübertragung) durchgeführt.

Wie der Wechsel genau abläuft, hängt davon ab, wie viele und welche Webadressen (Domains) du hast, ob und welche Websysteme darauf laufen, ob und wie viele e-Mail Konten du nutzt usw.

Du brauchst dafür solide technische Kenntnisse. Hier habe ich beschrieben, wie du E-Mail Postfächer umziehen kannst.

Lass dich im Zweifel beim Umzug unterstützen, gerne auch durch mein Team. Das kostet nicht viel, kann dir aber jede Menge Zeit und Nerven sparen.

Alles Liebe,

💖 Bettina

Kategorien: Mach dich sichtbar | Schlagworte: Marketing-Grundlagen, smarte Websites, Technik leicht gemacht

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Aloha, ich bin Bettina - Pferdefrau, Autorin und spirituelle Forscherin. Ich liebe die Natur, das Leben und Spiritualität. Meine Leidenschaft ist inuitives, achtsames und heilsames Marketing im Einklang mit unserer wahren Natur und alles, was uns hilft, immer mehr wir selbst zu sein.

Hier schreibe ich über Websites, Marketingstrategien, Selbstvertrauen und innere Weisheit - aber auch über Technik, Tools, Künstliche Intelligenz (AI), Passives Einkommen, finanzielle Freiheit und vieles mehr.

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Kommentare

Barbara Hoffmann von http://aufbau sagt:

15.04.2024 um 12:45 Uhr

Danke ihr Lieben,
super easy erklärt.

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