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Entweder Minjob oder richtig - wie du mit deinem Business endlich Geld verdienst

20.08.2021

Ich habe mich ehrlich erschrocken. Ich bin so richtig aus meinem Weltbild raus katapultiert worden, um genau zu sein. Ich habe nämlich erfahren, dass der durchschnittliche Selbstständige laut einer Studie von 2011 nur knapp über 2.000 Euro verdient. Frauen liegen sogar ganze 40% darunter (ja, das ist fast die Hälfte!).

Viele Selbstständige dümpeln am Rand des Existenzminimums. 60% der Selbstständigen (also mehr als die Hälfte) hat einen Gewinn von unter 10.000 Euro im Jahr. Fast die Hälfte liegt sogar unter 5.000 Euro.

Ich habe bislang immer geglaubt, Selbstständigen ginge es finanziell deutlich besser. Das ist übrigens ein weit verbreiteter Mythos. Aber warum ist das eigentlich so? Selbstständigkeit ist doch die Chance, wahre finanzielle Freiheit zu erlangen. Lass uns der Sache mal auf den Grund gehen!

Nicht jeder Selbstständige strebt nach finanzieller Freiheit

Ok, Geld ist ja nicht alles. Und alles ist relativ.

So ist es für viele vermutlich ok, dass die Selbstständigkeit nur einen Minijob-Verdienst rein bringt. Viele machen es nebenher, haben noch einen Brotjob oder einen Partner, der gut verdient. Mancher will vielleicht einfach mit seinem coolen Hobby die Kasse aufbessern.

Man kann nicht alle über einen Kamm scheren.

Der Spaß hört für mich dann auf, wenn das Gesamteinkommen unter dem Existenzminimum liegt (wie es tatsächlich bei vielen Selbstständigen der Fall ist, sogar wenn das Gehalt des Partners dazu gerechnet wird).

Oder wenn der Plan eigentlich ein anderer war ("Ich würde schon gerne meinen Job aufgeben und ganz in die Selbstständigkeit gehen, aber das ist finanziell einfach nicht drin"). Und natürlich, wenn die Selbstständigkeit zwar jede Menge Zeit frisst - aber im Gegenzug kein Geld rein kommt (oder viel zu wenig).

Die Frage ist, was du möchtest. Ob es so, wie es läuft, ok für dich ist. Ob es sich noch normal anfühlt (denn natürlich ist am Anfang meist nicht gleich mit einem riesigen Gewinn zu rechnen) oder ob du merkst, da ist was im Argen, was ganz und gar nicht so läuft, wie du es dir wünschst.

Zwei finanzielle Hürden auf dem Weg zum Unternehmer

Aus meiner Sicht gibt es zwei große Hürden, die es auf dem Weg zur finanziellen Freiheit (mit dem Business) zu nehmen gilt. Zwei Stellen, an denen du einen großen Sprung machen musst - oder finanzielle Einbußen hast.

Die erste ist raus aus dem Minijob-Ertrag rein in ein echtes Einkommen. Oder genauer - der Sprung von der Steuerfreiheit in die Steuerpflicht. Es gibt da so eine Zone, in der du weniger verdienst, wenn mehr rein kommt. Weil du auf einmal vom Staat mehr zur Kasse gebeten wirst.

Plötzlich bist du nicht mehr in der Familienversicherung der Krankenkasse, sondern musst dich selbst versichern. Du musst auf einmal Steuern zahlen. Das sind Kosten, die ein Loch in die Kasse reißen können. Das ist wohl der Grund, warum der Großteil der Selbstständigen unter den 10.000 Euro p.a. dümpelt - sie schaffen diesen Sprung nicht.

Die zweite Hürde ist es, den ersten echten Mitarbeiter einzustellen (manchmal reicht diese Hürde bis zum dritten oder vierten), weil dessen Gehalt den Gewinn auf einmal komplett auffrisst.

Ich sage nicht, dass jeder Selbstständige unbedingt Mitarbeiter einstellen muss, um finanzielle Freiheit zu erlangen. Die Möglichkeiten sind heute unendlich. Es hängt einfach von deiner Branche und deinem Geschäftsmodell ab - und davon, was du möchtest.

Warum es wichtig ist, dass dein Business Geld reinbringt

Manche sagen, Geld ist nicht so wichtig. Vor allem, wenn Geld noch auf anderen Wegen kommt, klingt das ja auch glaubhaft und richtig.

Für mich ist aber ein Business erst dann wirklich ein Business, wenn es einen gewissen Geldbetrag erwirtschaftet. Zuverlässig und einigermaßen vorhersagbar.

Alles andere ist für mich ein Hobby.

Klar ausgedrückt: Es muss genug Geld rein kommen, um die laufenden Kosten zu decken. Dazu gehören auch die Lebenserhaltungskosten des Selbstständigen. Es muss genug Geld rein kommen, um Wachstum zu finanzieren. Du musst auch mal investieren können. In deine Weiterbildung, in neue Software oder Geräte usw. Und es muss genug Geld rein kommen, um das Risiko abzufedern. Dazu gehören Krankheit und Arbeitsunfähigkeit genauso wie wirtschaftliche Schwankungen, Auftragsausfälle (wie sie letztes Jahr an der Tagesordnung waren), Innovationen und natürlich auch die Altersvorsorge!

Wie viel ist denn genug?

Ok, Butter bei die Fische ...

Ich sage meinen Klientinnen immer, sie sollen einen regelmäßigen Gewinn von 5.000 Euro netto anpeilen. Im Monat. Das ist für mich die unterste Grenze dessen, was ein/e Selbstständige/r verdienen sollte, um gut davon leben und langfristig seine Existenz sichern zu können.

Und das ist die unterste Grenze. Sobald du sie erreicht hast, darfst du auf den 5-stelligen Gewinn zugehen. Nochmal: Im Monat, versteht sich.

Und nein, das ist nicht zu weit hergeholt. Denn es gibt Menschen, die das schaffen. Und was andere schaffen, schaffst du auch. Es gibt keinen Grund, warum das nicht so sein sollte.

Was glaubst du, was möglich ist?

Die Grenze dessen, was möglich ist, liegt immer da, wo unser Verstand sie setzt. Er bestimmt (in erster Linie), was geht und was nicht.

Das ist so, weil alles, was dein Verstand nicht für möglich hält, von dir entweder gar nicht oder nur ganz halbherzig angegangen wird (um nach kurzer Zeit wieder aufzugeben). Du denkst, es geht sowieso nicht, also strengst du dich gar nicht erst an.

Der absolute Augenöffner für mich war die Erkenntnis, dass ich auch bei dem, was ich für möglich halte, nicht genau weiß, ob ich es erreiche. Warum dann also nicht nach den Sternen greifen, wenn es ohnehin alles unsicher ist? Warum nicht meine Ziele einfach noch ein wenig (oder ganz viel) höher setzen?

Oder wie es so schön heißt: Ziele auf den Mond. Selbst wenn du ihn verfehlst, wirst du zwischen den Sternen landen.

Das Ding ist - wir sind uns oftmals gar nicht darüber bewusst, was wir für möglich oder unmöglich halten. Weil wir es nicht in Frage stellen. Wir halten es unbewusst für nicht möglich, weil wir nie darüber nachgedacht haben, ob es für uns möglich ist.

Hier meine etwas provokante Frage: Hältst du es für möglich, einen Jahresgewinn von einer Million Euro zu erwirtschaften? Wohlgemerkt - Gewinn. Das was übrig bleibt, nachdem du Steuern gezahlt hast.

Und wenn nein - warum nicht?

Menschen, die mehr verdienen, sind nicht besser als du!

Ich habe mir Menschen angesehen, die mehr verdienen als ich. Habe sie studiert und mir angesehen, was sie anders machen.

Am Anfang dachte ich, sie sind lauter (und laut ist nicht meine Stärke). Aber das lag nur daran, dass ich die lauten Menschen zuerst gesehen hab. Je mehr ich hinsah, desto mehr erkannte ich: Es gibt auch leise Menschen, die richtig viel Kohle machen.

Dann dachte ich, sie sind rücksichtsloser. Sie gehen über Leichen. Es wurde ihnen in die Wiege gelegt. Sie haben Reichtum mit der Muttermilch aufgesaugt. Sie haben eine bessere Bildung oder sind intelligenter als ich. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Aber weißt du was? Für jeden dieser Glaubenssätze gibt es (scheinbare) Beweise - und immer auch Menschen, auf die das nicht zutrifft. Es sind einfach nur Gedanken. Annahmen, die nicht wahr sind.

Das einzige, was reiche Menschen anders machen, ist: Sie denken anders. Sie halten Reichtum für etwas Selbstverständliches. Sie haben ihre Beziehung zu Geld geheilt. Sie nehmen es mit offenen Armen auf.

Wie du deine Beziehung zu Geld heilst.

Es gibt etliche Kurse, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Ich verrate dir jetzt meinen ultimativen Weg, deine Beziehung mit Geld ein für allemal zu heilen.

Vielleicht kommt er dir albern vor. Oder sogar dämlich. Das ist schon ein innerer Widerstand. Probiere es einfach aus, und erlaube dir erst dann ein Urteil.

  1. Drucke dir hier einen Scheck der Bank des Universums aus - und stelle ihn auf dich aus. Schreib dir eine unvorstellbar hohe Summe drauf und ein Datum, das nicht so weit weg liegt (6 Monate oder weniger).
  2. Stelle den Scheck auf den Schreibtisch oder an einen Ort, an dem du ihn oft siehst.
  3. Jedes Mal, wenn du drauf schaust, stell dir vor, dass das Geld wirklich bis zu diesem Datum zu dir kommt. Beobachte alle Gedanken, Ängste und Glaubenssätze, die hoch kommen. Was denkst du über das Leben, darüber, wo das Geld herkommt, über dich?
  4. Ärgere dich nicht, wenn negative Gedanken oder pessimistische Glaubenssätze kommen. Beobachte sie nur mit Neugier und Offenheit.
  5. Und wichtig: Wenn Gedanken kommen, die wahr erscheinen ("Das klappt sowieso nicht", "So ein Quatsch", "Dafür muss ich eine Bank ausrauben" ...) - beobachte auch sie nur und nimm sie nicht ernst. Es sind nur Gedanken, die das gar nicht wissen können!
  6. Beobachte, wie dein Leben sich verändert.

Gedanken erschaffen Realität. Und Fülle ist unsere wahre Natur.

Wenn du deine Gedanken beobachtest, können sie sich verändern. Mehr noch: Je weniger du bewertest, desto schneller verändern sie sich von ganz alleine. Es ist wirklich so einfach!

Ich erkläre das intensiver im nächsten Slow Marketing Workshop. Melde dich jetzt kostenlos an.

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Und dann geht es ein bißchen um Rechnen

Schau dir mal dein Business sehr gut an und sei ehrlich. Kannst du mit dem, was du tust (und wie du es tust), überhaupt genug Geld erwirtschaften (ohne 25 Stunden am Tag zu arbeiten)?

Ich habe mal irgendwo gehört, dass jemand plant, ein Jahresprogramm für 250 Euro anzubieten. (Wirklich, hab ich mir nicht ausgedacht.)

Jedes Grundschulkind kann ausrechnen, dass sich damit kein wirkliches Einkommen erzielen lässt. Nicht, wenn du nicht ein riesiges Publikum erreichst. Und doch gibt es diese Angebote.

Orientiere dich nicht an anderen. Bleib ganz bei dir. Rechne deine Kosten zusammen. Was muss im Monat rein kommen? Lege deine Angebote daneben. Wie viele davon musst du verkaufen? Ist das überhaupt realistisch?

Lass dich nicht entmutigen, wenn du merkst, das haut rechnerisch nicht hin. Es zu merken, ist der erste Schritt. Warte auf Ideen. Wenn du offen bleibst, werden sie kommen.

Ein blühendes Business - das Slow Marketing System

Dein Bewusstsein zu erweitern, deine negativen Glaubenssätze über Reichtum zu erkennen und dich für Geld zu öffnen, ist aus meiner Sicht die absolute Basis. Ohne das wird es schwierig, auf einen grünen Zweig zu kommen, ohne im Hamsterrad zu versumpfen.

Erst danach bist du bereit für weitere Schritte (die dann aber echt leicht werden).

Im zweiten Schritt gilt es, das Business gesund und wachstumsfähig aufzubauen. Dafür habe ich etwas entwickelt, das ich das "Slow Marketing System" nenne. Der erste Schritt dieses Systems, das Fundament oder vielmehr die Wurzel - ist das sogenannte Grounding. Das Verständnis dafür, wie die Welt und wir Menschen funktionieren. Das Erkennen (und Hinterfragen) von Gedanken.

Darauf aufbauend gibt es dann vier weitere Schritte:

  1. Deine Ziele. Ich halte Ziele tatsächlich nicht für sooo wichtig. Aber wenn es darum geht, aus dem Dümpeln in ein echtes Business zu kommen, wird es wichtig, das klar vor Augen zu haben. Denn es ist ja ein Ziel, das wir dadurch unterdrücken, dass wir es nicht in unser Bewusstsein holen. Hier spielt noch mehr mit rein, z. B. willst du das wirklich oder denkst du nur, dass du es solltest (weil man es von dir erwartet)?
  2. Dein Impact. Im Business gilt folgende Formel: Geld = Nutzen * Einzigartigkeit * Skalierbarkeit. Das heißt, je höher dein Nutzen ist oder je einzigartiger du bist oder je mehr deine Leistung sich skalieren lässt, desto mehr Geld kommt rein. Zusammen genommen potenziert sich das. Ok, das ist ein stark vereinfachtes Modell. Aber es gibt einen guten Anhaltspunkt, in welche Richtung du schauen kannst, wenn es darum geht, dein Angebot zu designen.
  3. Deine Sichtbarkeit. Viele Menschen haben Angst vor Sichtbarkeit, oder vielmehr vor den Risiken, die diese in sich birgt (mögliche Kritik und Ablehnung, Scham, Scheitern oder sogar Erfolg). Oft ist diese Angst unbewusst. Nach außen sieht es so aus, als würden sie alles tun, um sichtbarer zu werden. In Wahrheit boykottieren sie sich immer wieder selbst. Hier kommt Slow Marketing ins Spiel, denn wenn wir langsamer werden, können wir unsere Muster leichter durchschauen - und durchbrechen.
  4. Strategie und Systeme. Erst wenn die vorhergehenden Punkte erarbeitet sind, macht es Sinn, über eine Systematisierung nachzudenken. Das betrifft sowohl dein Marketing als auch deine Angebote und andere Bereiche deines Businesses. Ich habe lange den Fehler gemacht, dass ich diesen Punkt viel zu früh angehen wollte. Weil alle gesagt haben, dass ich muss und weil ich dachte, es würde mir das Leben erleichtern. Aber wenn es noch nicht dran ist, macht es gar nichts leichter. Im Gegenteil.

In meiner nächsten Podcast Folge (63) erzähle ich mehr über die fünf Schritte. Und im Slow Marketing Workshop gehe ich da noch tiefer in jeden Schritt rein.

Alles beginnt mit deiner Entscheidung

Wenn du mehr Geld mit deinem Business verdienen möchtest, ist es wie immer: Es beginnt mit deiner Entscheidung. Oft auch als Commitment bezeichnet. Wobei es hier oft Missverständnisse gibt.

Entscheidung heißt: Du weißt ganz sicher für dich, dass sich das jetzt ändern wird. Du wirst alles dafür tun. Du bist bereit.

Es heißt nicht, dass du irgendjemandem irgendwas beweisen musst. Und schon gar nicht, dass du jetzt einen teuren Coach anheuern musst oder Ähnliches (außer du spürst, es ist dran).

Und dann geh den nächsten Schritt, der sich zeigt. Wenn du deine Entscheidung getroffen hast, wird er sich zeigen. Vertrau mir.

Meine Empfehlung hab ich dir oben schon gegeben: Spüre mal nach, was der Gedanke an viel Geld mit dir macht. Was du über reiche Menschen denkst. Versuche, Gegenbeispiele zu finden oder wenigstens deine Gedanken anzuzweifeln.

Und rechne nach. Was muss rein kommen und kannst du das mit deinem gegenwärtigen Geschäftsmodell erreichen? Mach es ohne Druck, schau nur neugierig und offen hin und sei ganz ehrlich mit dir. Damit öffnest du die Tür für Veränderungen.

Alles Liebe,

💖 Bettina

Kategorien: Vision + Ziele | Schlagworte: Denken verändern, finanzielle Freiheit, Große Ziele erreichen, unbewusste Gedanken

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