Bettina Ramm - Inner Wisdom Marketing
Bettina Ramm
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Wie du deinen inneren Frieden findest und bewahrst - auch wenn es im Außen heiß her geht

09.01.2024

Innerer Frieden ist wichtig, dessen werden sich immer mehr Menschen bewusst. Er fühlt sich nicht nur gut an, sondern er ist auch der Ausgangspunkt für ein gutes Leben und außergewöhnlichen Erfolg.

Aber im Trubel des Alltags scheint es manchmal schwierig bis unmöglich, inneren Frieden zu finden. Vielleicht wird auch deine Umwelt immer lauter, immer schneller, immer anspruchsvoller, so dass dein eigenes Bedürfnis nach Ruhe und Stille im Inneren hintenan zu stehen scheint.

Dabei ist es viel einfacher, dieses Gefühl von tiefer Gelassenheit zu finden als die meisten von uns denken.

Warum wir uns danach sehnen

Innerer Frieden fühlt sich so gut an, weil er unserem natürlichsten Zustand entspricht. Wir SIND in Wahrheit innerer Frieden. Je tiefer wir ihn fühlen, desto mehr sind wir gerade bewusst mit unserem wahren Selbst verbunden. Das wissen wir alle intuitiv.

Wenn wir in diesem Frieden sind, können Informationen von der Quelle leichter zu uns fließen. Wir fühlen unsere Weisheit, wir sehen klarer und wir nehmen wahr, wie sehr wir von einer höheren Kraft geleitet und unterstützt werden.

Im Zustand des inneren Friedens gelingen uns die Dinge besser.

Wir können klarer kommunizieren. Wir haben mehr Verständnis und Mitgefühl. Wir gehen ruhiger an die Sache, lassen uns mehr Zeit und schaffen trotzdem bessere Ergebnisse.

Wenn also innerer Frieden so wertvoll ist, und wenn er doch unsere wahre Natur ist, warum ist es dann so schwer ihn zu finden?

Das Missverständnis

Um wirklich nachhaltig inneren Frieden zu finden, müssen wir eine Sache wirklich verstehen. Und zwar verstehen nicht nur im Kopf, sondern in unserem gesamten System. Nämlich:

Das Einzige, was unseren inneren Frieden jemals stören kann, sind Gedanken. Es sind unsere Pläne, unsere Erwartungen und unsere Urteile, die sich wie eine dicke Schicht aus Schutt und Staub über unseren Frieden legen.

Er ist nicht weg, er liegt nur still darunter und wir kommen nicht mehr dran.

Das Paradoxon an der Sache ist, dass die Natur dieses Gerölls eigentlich ist, sich selbst zu verflüchtigen. Es löst sich von alleine auf, ohne dass wir etwas damit tun müssen. Das ist für die meisten von uns aber schwer zu greifen. Wir sind es gewohnt, etwas tun zu müssen. Dadurch erhalten wir völlig unschuldig und unbewusst die dicke Schicht aus Dreck aufrecht.

Versuche nicht, die Metapher zu verstehen, sondern die Wahrheit dahinter zu fühlen.

Gedanken kommen und gehen. Sie können unseren Frieden nicht stören, solange wir nicht an ihnen festhalten.

Aber dass unser innerer Frieden so störanfällig ist, liegt in erster Linie an einem noch tieferen Missverständnis: Wir glauben, unsere Umwelt sei daran schuld.

Wir glauben, der Lärm, der Dreck, die anderen Menschen, die engen Zeitpläne lassen nicht zu, dass wir innerlich entspannt sind.

Oder wir geben uns selbst die Schuld. Dass wir uns zu schlecht ernähren, zu wenig bewegen, zu selten meditieren.

All das ist NICHT der Grund für mangelnden inneren Frieden.

Der einzige Grund sind unsere Gedanken und dass wir an ihnen festhalten. Dass wir GLAUBEN, der Lärm, die anderen Menschen, der zeitliche Druck würden uns schaden oder in Aufruhr versetzen. In Wahrheit kann das niemand außer uns selbst.

Aber wir können Gedanken nicht einfach abschalten, denn Gedanken sind eine Zutat unserer Realität. Ohne Gedanken würden wir aufhören zu existieren (bzw. unsere Existenz nicht mehr wahrnehmen). Wir SIND Gedanken.

Gleichzeitig sind Gedanken für uns unsichtbar. Wir erleben unsere innere Welt als wäre es die äußere. Wir können Gedanken so schwer greifen wie Fische das Wasser. Es gibt für sie einfach nichts außerhalb davon.

Darum ist der Ansatz, Gedanken loszulassen oder bewusst zu lenken, so anstrengend. Und was anstrengend ist, kann per Definition nicht zu innerem Frieden führen.

Was also dann?

Innerer Frieden kommt, wenn wir ihn fühlen

Innerer Frieden ist da. Immer. Er ist unsere wahre Natur.

Wir fühlen ihn nur nicht immer.

Aber jeder von uns hat die intuitive Fähigkeit, seine Aufmerksamkeit zu ihm hinzulenken. Nach innen.

Nein, das gelingt nicht immer. Wenn wir innerlich bereits sehr aufgewühlt sind, wenn wir uns gestresst fühlen oder sehr traurig sind, ist innerer Frieden außerhalb unserer (Bewusstseins-)Reichweite.

Das liegt daran, dass Gleiches von Gleichem angezogen wird (Law of Attraction). Traurige Gedanken ziehen weitere traurige Gedanken an. Gestresste Gedanken ziehen gestresste Gedanken an. Und so weiter.

Von da direkt zum inneren Frieden zu wollen, ist ein Kraftakt, der fast immer scheitern wird (wir fallen eher noch weiter in die andere Richtung).

Aber wir können immer irgendetwas tun oder denken, was uns ein bißchen besser fühlen lässt. Und von da geht es weiter zu noch besser. Und weiter besser.

Das Gute: Auf diesem Weg zum "besser" sind wir vom Leben unterstützt. Haben wir einmal die Entscheidung getroffen, uns nicht mehr schlecht fühlen zu wollen, werden wir geführt. Wir erhalten Hilfe von außen, scheinbar aus dem Nichts.

Der Schlüssel ist Erlaubnis.

Wie ich meinen inneren Frieden bewahre

Wir fühlen es oft nicht sofort, wenn wir aus dem inneren Frieden "rausfallen". Mir ging es anfangs jedenfalls so: Ich merkte erst, dass ich ihn verloren hatte, als ich ihn plötzlich wiederfand.

Wir sind alle so sehr die anderen emotionalen Zustände gewohnt, dass wir sie gar nicht mehr in Frage stellen.

Aber je vertrauter wir mit unserem inneren Frieden werden, desto mehr ändert es sich. Wir werden intoleranter gegenüber Stress, Angst, Wut und all dem anderen Ballast, der niemandem nützt und uns nur selbst schadet.

So wurde es immer mehr meine Intention, meinen inneren Frieden zu erhalten.

Ich dachte lange, ich müsse mich dazu von meiner Umwelt abschotten. Das kann eine Zeit lang gut sein, ist aber per sé der falsche Weg. Denn - siehe oben - nicht unsere Umwelt ist "schuld" an innerem Aufruhr.

Mein Weg zu innerem Frieden besteht hauptsächlich aus zwei Zutaten:

  1. Ein immer tieferes Verständnis der 3 Prinzipien, nach denen all unser Erleben immer von innen kommt und nie von außen (es gibt hier immer noch mehr für uns zu sehen, egal wie viel wir glauben bereits "verstanden" zu haben).
  2. Bewusstsein und Achtsamkeit im Alltag

Punkt 1 heißt für mich, dass ich mich immer wieder mit dem Verständnis beschäftige, Bücher lese oder Videos anschaue, in denen es um die Vertiefung dieses Wissen geht.

Punkt 2 heißt für mich, dass ich mir für alles, was ich tue, Zeit nehme und so gut es geht nur bei dem bin, was ich wirklich gerade mache. Es heißt auch für mich, dass ich in meinen Körper lausche, seine Bedürfnisse wahr- und ernst nehme und erfülle, so gut es geht (so dass ich mir zum Beispiel Zeit für ein gesundes Frühstück nehme, was keine Selbstverständlichkeit für mich ist).

Es heißt außerdem, dass ich immer früher spüre, wenn meine Gedanken Amok laufen, so dass ich immer früher "eingreifen" und sie wieder auf Kurs bringen kann.

Und wenn ich mal wirklich keine Zeit habe, um mir Zeit für mich und meine Bedürfnisse zu nehmen? Dann weiß ich, dass genau das jetzt am allerwichtigsten ist.

Wenn ich merke, dass ich das Frühstück übersprungen habe, weiß ich, es ist Zeit, in die Achtsamkeit zurückzukommen. Ergebnisse und Ansprüche im Außen loszulassen und mich wieder auf das zu besinnen, was wirklich wichtig ist (nämlich das Leben zu genießen und, ja, Gesundheit).

Keine Zeit für mich selbst zu haben ist ein Frühwarnzeichen, dass mein innerer Frieden abhanden zu kommen droht.

Noch was: Hab keine Angst, dass der Trubel im Außen sich selbstständig macht, wenn du dich nicht um ihn kümmerst. Vielleicht wird das eine Zeit lang so erscheinen (das ist das Ego in Aufruhr), doch wenn du das aushältst, wird es ruhiger werden. Denn:

Erst kommt der Frieden im Innen, dann zeigt er sich im Außen. Von innen nach außen. Immer. Keine Ausnahmen.

Ich wünsche dir ein friedliches 2024,

💖 Bettina

Kategorien: Heilung + BewusstSein | Schlagworte: Achtsamkeit, innerer Frieden, Loslassen, nicht stressen lassen, Selbstliebe

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