Bettina Ramm - Inner Wisdom Marketing
Bettina Ramm
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3 klare Signale, dass Entschleunigung für dich dran ist

31.07.2023

Vom Leben entschleunigt zu werden, z. B. durch Krankheit oder einen Unfall, ist echt nicht angenehm. Ich halte es für klüger, die frühen Anzeichen zu erkennen und auf sie zu reagieren.

Denn wir merken selbst meistens nicht, wenn wir zu schnell unterwegs sind. Das ist wie der berüchtigte "Bleifuß" wenn man von der Autobahn kommt. Es fühlt sich gar nicht so schnell an. 🐌

In dieser Episode habe ich dir 3 sichere Zeichen zusammengestellt, an denen du erkennst, dass es wirklich Zeit für Entschleunigung für dich ist - und du davon profitieren würdest, langsamer zu machen.

3 frühe Warnzeichen, dass Entschleunigung für dich dran ist

In dieser Episode erfährst du

  • warum der Sommer eine wunderbare Zeit für Entschleunigung ist,
  • warum Entschleunigung eigentlich immer hilft, wenn es schwer geht,
  • wie Entschleunigung dein Business voran bringt,
  • was Entschleunigung überhaupt ist,
  • was Entschleunigung oft schwer macht,
  • woran du sehr sicher erkennst, dass Entschleunigung für dich dran ist.

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Vorab muss ich sagen: Jedes dieser 3 Zeichen hätte mich früher eher dazu animiert, schneller zu machen. Entschleunigung ... das klang für mich sehr wohltuend, aber wie etwas, wofür ich einfach keine Zeit hatte 😅

Heute weiß ich: Entschleunigung mag anfangs ein bißchen anstrengend sein, es bleiben Dinge liegen und es fühlt sich auch nicht immer komfortabel an (denn wir steigen ja aus unserer Komfortzone von zu viel Tempo aus), aber langfristig gewinnen wir dadurch Zeit durch verschiedenste "Nebenwirkungen", z. B. dass wir schnellere und bessere Entscheidungen treffen und unwichtige Dinge rascher von unserer Todo-Liste streichen (ohne lang zu fackeln).

Also ... lass uns mal genauer anschauen, ob auch für dich in nächster Zeit Entschleunigung eine gute Idee wäre.

Zeichen #1 - Du fühlst dich gestresst und überfordert

Auf den ersten Blick scheint es total offensichtlich zu sein: Wenn wir permanent im Stress sind, ist es Zeit, das Tempo rauszunehmen und uns ein bißchen ins Hier und Jetzt hineinzuentspannen.

Doch intuitiv machen die meisten von uns genau das Gegenteil: Sie ziehen das Tempo noch an.

Dahinter steckt eine weniger offensichtliche Denkfalle: Wenn ich erst ...

Wir glauben, dass es besser wird, wenn wir erst mehr verdienen, das Projekt endlich abgeschlossen haben, die Kinder endlich groß sind.

Doch in Wahrheit kommt der Stress nie von außen, was bedeutet, dass er auch nicht "besser" wird, wenn sich etwas im Außen verändert. Er ist etwas, das wir uns selbst erzeugen, weil wir darauf konditioniert sind.

Außerdem verpassen wir so das Leben, das passiert, während wir auf bessere Zeiten warten.

Wenn du dich gestresst fühlst, ist das daher ein allererstes, sicheres Zeichen, den Fuß vom Gas zu nehmen und einmal durchzuatmen. Wenn du magst, schaue dann einmal genauer hin (aber erst, wenn der Stress sich ein bißchen beruhigt hat):

  • Ist wirklich alles so wichtig, wie es scheint? Spoiler: Nichts ist so wichtig, wie es scheint. Eine gute Frage, um alles wieder ein bißchen ins richtige Licht zu rücken (die aber nicht immer angenehm ist): Was wäre, wenn ich plötzlich nicht mehr da wär? Wenn es heute oder morgen Zeit für mich ist zu gehen? Unser Ego mag das nicht, denn es möchte unersetzlich sein. Aber genau dieses Ego ist es auch, das uns so auf Trab hält.
  • Wo kannst du Dinge streichen oder einfacher machen? Kannst du dir z. B. Arbeit von anderen abnehmen lassen? Anderen unsere Aufgaben "aufzudrücken" fällt oftmals nicht so leicht. Ich weiß das. Gerade wir Frauen sind so "empowered", dass es an unserer Ehre kratzt, wenn wir nicht alles alleine schaffen. Auch hier ist es wieder unser Ego, das uns im Weg steht. Was, wenn es gar keine so große Bürde für andere ist, wie du denkst, wenn sie dir helfen?
  • Wo nimmst du etwas zu persönlich? Wir nehmen das ganze Leben total persönlich, obwohl es absolut unpersönlich ist (persönlich sind nur unsere Gedanken darüber). Wenn dein Chef herumschreit oder dein Kunde nervt, dann hat das nichts mit dir zu tun. Es sind ihre Gedanken, die gerade im Sturm sind. Du musst dich davon nicht anstecken lassen - und du bist auch nicht dafür verantwortlich, dass bei ihnen besseres (mentales) Wetter aufzieht. Bleib bei dir.
  • Was kannst du dir selbst Gutes tun? Ein bißchen mehr Schlaf, gesundes Essen (und genug Zeit dafür), regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft oder Yoga können Wunder wirken. Sei dabei ruhig ein bißchen egoistisch, nimm dir Zeit für dich und um aufzutanken, denn dann gehst du gleich wieder ganz anders an die Herausforderungen des Alltags ran.

Zeichen #2 - Deine Gedanken kreisen immer wieder um dasselbe Problem

Ein ganz typisches Beispiel, wie das geschieht, ohne dass wir es merken (und ohne dass es uns komisch vorkommt), habe ich selbst vor ein paar Jahren erlebt.

Damals habe ich mir einen Coach gesucht, weil ich einfach nicht wusste, wie ich mit meinem Business weitermachen soll. Einerseits war es nicht mehr das, was ich machen wollte. Andererseits waren es auch noch schwierige Zeiten, also es lief nicht so besonders gut.

Etwas zu verändern schien absolut logisch, aber ich wusste nicht, was.

Also buchte ich ein Coaching für mehr Klarheit.

In dieser intensiven Coaching-Session kam eines immer wieder zur Sprache - und ich musste es tatsächlich mehrmals hören, um es wirklich zu hören: Ich denke zu viel darüber nach.

Egal, welche Lösungsvorschläge mein Kopf machte, ich versuchte, alles Wenns und Danns und Könnte vorherzusehen, um den perfekten Plan zu entwickeln. Kein Wunder, dass ich immer wieder scheiterte, denn wir können immer nur das sehen, was hinter uns liegt (und auch das nur eingeschränkt) und wo wir gerade stehen. In die Zukunft sehen können wir alle nicht, auch wenn ich es total gerne können würde 😂

Aber die Weisheit, die in uns wohnt, ist perfekt geeignet, um uns in diesem Moment den nächsten Schritt zu verraten.

Wir brauchen ihn nur gehen, in vollem Vertrauen, dass sich danach der nächste zeigt. Und ohne den ganzen Weg zu kennen.

Das heißt nicht, dass wir nicht planen dürfen. Wenn es sich gut anfühlt, ist es richtig und erlaubt (und vielleicht genau der nächste Schritt).

Aber die Endlosschleife in unserem Kopf, die zu keinem Ergebnis führt, wird uns nie zum Ziel führen.

Wenn du erkennst, dass du ein Problem endlos im Kopf wälzt, ist es Zeit zu entschleunigen - im Sinne von "mehr im Hier und Jetzt anzukommen" statt mit den Gedanken die Zukunft zu erkunden.

Im Hier und Jetzt gibt es fast immer einen nächsten Schritt. Und wenn nicht, dürfen wir vertrauen und warten, bis er sich zeigt. Wir sehen ihn leichter, wenn wir mit unserem Bewusstsein "wach" sind und nicht bei unserer inneren Platte mit Sprung 😵.

Zeichen #3 - Du spielst die ganze Zeit nur noch "Feuerwehr"

Vor einigen Jahren klagte mein Mann: Wenn ich morgens zur Arbeit komme, spiele ich die ersten zwei Stunden erstmal nur Feuerwehr, bevor ich auch nur zu einer einzigen Sache von meiner Todo-Liste komme.

Ich glaube, so geht es vielen im Alltag ständig.

Wir springen von Notfall und ungeplantem Müssen zum nächsten, so dass wir nicht zu dem kommen, was UNS wichtig ist.

Oder - der subtilere Fall: Wir kümmern uns so sehr um die gewohnten Abläufe und täglichen Kleinigkeiten in unserem Business, dass wir das große Bild aus dem Blick verlieren.

Also z. B. sind wir ständig damit beschäftigt, Mails zu beantworten, mit Klienten zu arbeiten und uns weiterzubilden, dass wir völlig vergessen, uns zu überlegen, wo wir mit dem Business hin wollen.

Oder wir verfolgen wie in Trance das Ziel zum 7-stelligen Umsatz, obwohl wir tief im Herzen eigentlich viel lieber eine 3-Tage-Woche hätten und das Geld gar nicht wirklich brauchen.

Unser Hirn ist ein Energiesparer, und wenn wir nicht wach sind, folgt es einfach dem, was es kennt oder was sich sicher anfühlt. Wach-Werden ist etwas, das folgt, wenn wir entschleunigen. Wenn wir einen Schritt zurück treten, im Hier und Jetzt ankommen, den Moment genießen, uns selbst fühlen, alle Tätigkeiten langsamer und bewusster - mit allen Sinnen - ausführen.

Damit entwickeln wir wieder ein Gespür für unsere innere Führung, können echte Notfälle leichter von Fake unterscheiden und schaffen mehr in weniger Zeit, ohne dass es anstrengend wird.

Ist es bei dir Zeit für Entschleunigung? Wie gehst du damit um, wenn das Leben dich entschleunigt? Schreib mir gerne deine Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren.

Bis zum nächsten Mal, namasté,

💖 Bettina

Kategorien: Heilung + BewusstSein | Schlagworte: Entschleunigung, Konditionierungen durchschauen, Loslassen, nicht stressen lassen

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