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Sommerexperiment: Wellness für Geist und Seele

07.05.2022

In wenigen Wochen startet wieder mein Sommerexperiment "Der Unsichtbare Riese". Viele Menschen haben mich angesprochen, worum es dabei genau geht. Mich hat das etwas verwundert, weil ich dachte, das sei klar - aber das scheint nicht der Fall zu sein. Ok, das lässt sich ändern 🤗

Wenn ich das Sommerexperiment in wenigen Worten zusammenfassen soll, ist es wohl etwas in der Art "Wellness für Geist und Seele". Es geht um Loslassen, um Ankommen, darum, dich auf einer tieferen Ebene verbunden und getragen zu fühlen. Der Kraft und Intelligenz des Lebens zu vertrauen, aus dem Ego-Ich auszusteigen und ein neues Level von Menschsein zu erfahren.

Oder pragmatischer ausgedrückt: Es geht darum, dich nicht mehr um jeden Mist zu kümmern, Verpflichtungen mal links liegen zu lassen, die Seele baumeln zu lassen, und zu sehen, dass nichts Schlimmes passiert. Es geht darum, deinen Blick zu schärfen für das, was wirklich dein Job ist, und das, was du getrost anderen (und dem Leben/Universum/Gott/Riesen) überlassen kannst. Es geht darum, deine Muster zu erkennen, mit denen du "Hier" schreist, wenn Verpflichtungen vergeben werden (oder auch dem Spaß aus dem Weg gehst, weil du glaubst, keine Zeit dafür zu haben).

Es geht um Zeitwohlstand.

Probleme sind eine Illusion

Ich habe das Sommerexperiment vor zwei Jahren für mich gemacht, weil ich gefühlt habe, dass ich mich so sehr um die ganzen Probleme und Baustellen in meinem Leben sorgte und kümmerte, dass kein Platz für Freude und eigene Projekte mehr blieb. Ich war gefangen im "Welt verbessern" und das schien mir damals auch absolut logisch und sinnvoll. Schließlich muss man erstmal all die Probleme beheben, bevor man etwas Neues beginnen kann, oder?

In dieser Zeit fand ich auf meinem Schreibtisch zwischen all meinen Notizen einen kleinen Zettel mit der Aufschrift: "Probleme sind eine Illusion". Ich konnte die Worte nicht greifen, obwohl ich sie vor nicht allzu langer Zeit selbst aufgeschrieben haben musste. Probleme sind eine Illusion? Was soll das denn bedeuten? Ich bilde sie mir doch nicht ein!

Doch irgendetwas an diesem Satz faszinierte mich. Irgendetwas in mir spürte die Wahrheit darin. Ich wollte es genauer wissen - deshalb startete ich das Experiment: Was geschieht eigentlich, wenn ich mich um Probleme nicht mehr kümmere? Wenn ich nur noch mache, was ich will? Oder eben, was 100% offensichtlich ist. Aber den ganzen Rest, den ich eigentlich auch gar nicht machen will, den eigentlich auch andere machen könnten, oder den ich auch morgen noch machen kann - nicht?

Regeln die Dinge sich von allein?

Was hat das mit einem unsichtbaren Riesen zu tun?

Der Unsichtbare Riese geht zurück auf eine Geschichte aus einem Buch von Michael Neill, über die ich fast ein ganzes Jahr früher gestolpert war. In dem Buch geht es darum, das Unmögliche möglich zu machen.

Laut dieser Geschichte geht ein unsichtbarer Riese an unserer Seite, der uns die Hindernisse aus dem Weg räumt, wenn wir ihn darum bitten. Ich glaubte der Geschichte kein Wort. Ich glaube doch nicht an unsichtbare Riesen, so ein Quatsch!

Und doch ließ mich die Geschichte nicht mehr los. Ich wunderte mich, fragte mich, ob nicht doch etwas dran sein könnte.

Heute weiß ich: Dieses kleine Wundern, diese leise Neugier, dieses vorsichtige "Könnte es sein, dass ich falsch liege?" reicht aus, um dem Leben eine Tür zu öffnen. Eine Tür, die uns aus unserem alten Weltbild in ein neues geleitet. Auf ganz natürliche Art verlassen wir die "Box" unseres Verstandes, ohne Kampf und ohne uns zu irgendetwas zu zwingen. Einfach, weil das, was wir uns über die Welt erzählen, nicht wahr ist - es bleibt nur so lange wahr für uns, bis wir uns für Neues öffnen.

Im Sommerexperiment geht es um diese Tür. Dieses neugierige Wundern. Das Bezweifeln dessen, was wir für wahr halten. Vielleicht auch das genauere Hinschauen. Gemeinschaftlich, denn gemeinsam sieht man mehr.

Und? Funktioniert es?

Einige Zeit nach dem Experiment wurde ich zu einem Interview eingeladen, und meine Gastgeberin fragte mich: "Und? Hat es funktioniert?"

Damals konnte ich die Frage nicht beantworten. "Funktionieren" hatte für mich damals noch viel zu sehr mit Ergebnissen zu tun. Und Ergebnis hieß, eine Lösung für ein Problem taucht aus dem Nichts auf (das hatte ich zumindest erwartet).

Heute weiß ich: Ja, es hat funktioniert. Aber erstmal anders als ich dachte.

Ergebnisse zeigten sich subtiler. Es tauchten keine Lösungen auf, sondern Probleme lösten sich in Luft auf. Sie waren weg, als hätten sie nicht existiert. Mehr noch: Ich konnte mich nicht mehr an sie erinnern, deshalb wusste ich auch erstmal gar nicht, dass sie sich aufgelöst hatten. Dummerweise hatte ich vergessen, sie mir zu notieren.

Aber ich nahm wahr, dass ich ruhiger geworden war. Mein Geist war friedlicher. Ich erkannte neue Dinge für mich, wie das Leben funktioniert, und es fiel mir leichter, dem Leben zu vertrauen. Ich konnte sehen, dass ich keine Kontrolle habe, aber viele Jahre lang so tat, als hätte ich sie und müsse sie auf Biegen und Brechen verteidigen. Ich erkannte, wie anstrengend es war, diese Illusion aufrecht zu erhalten. Und wie sinnlos. Weil ich mich damit einfach nur selbst belüge.

Aus diesem ruhigen Zustand fielen mir Entscheidungen leichter. Ich war mutiger, weil ich weniger über Konsequenzen nachdachte, die in den meisten Fällen sowieso nicht eintraten. Und ich hatte mehr Zeit, weil meine Probleme tatsächlich weniger geworden waren.

Probleme lösen ist eine Konditionierung

Es gibt zwei verschiedene Energien, aus denen heraus wir unsere Welt gestalten können:

  • Aus der Energie der "Problemlösung", mit der wir Lücken schließen.
  • Oder aus der Energie der "Kreation", mit der wir Dinge nach Lust und Laune gestalten.

Und das betrifft sämtliche Bereiche unseres Lebens: Business, Marketing und Mitarbeiterführung, aber auch alles andere, wie Haushalt, Kindererziehung, Garten, Haustiere, ehrenamtliche Tätigkeiten und Hobbies usw.

In der Energie der Problemlösung tun wir Dinge, damit die Welt endlich gut ist und wir uns besser fühlen können. Wir laufen unserem Glück hinterher, in der tiefen Überzeugung, es läge in irgendeinem Ergebnis oder irgendeinem Ding "da draußen". Umgekehrt können wir nicht glücklich sein, denn unsere Welt hat noch so viele Lücken - Gaps - die uns davon abhalten.

In dieser Energie leben die meisten von uns, und auch ich habe in dieser Energie die meiste Zeit meines Lebens verbracht (ehrlich gesagt ist es bei mir erst vor wenigen Monaten wirklich gekippt). Wir sind darauf konditioniert, dass die Welt (oder wir selbst, denn solche Baustellen machen vor uns selbst nicht Halt) "erst noch" so und so werden müssen, damit es gut ist.

In der Energie der Kreation müssen wir gar nichts. Die Welt ist wie sie ist, und wir sind genug, heil, zufrieden und glücklich.

Wenn wir Lust haben, etwas anzupacken und umzusetzen, dann tun wir das. Das bedeutet aber nicht, dass wir dran bleiben und das zu Ende führen müssen, noch dass es wirklich zu dem ursprünglich erwünschten Ergebnis führen muss.

Von da aus können wir in jede Richtung

Wir bleiben locker und flexibel, und wir können jederzeit in jede mögliche Richtung gehen, die uns beliebt. Dabei verlieren wir natürlich nicht unseren gesunden Menschenverstand. Komischerweise habe ich das lange gedacht: Wenn ich nicht mehr aus dem Müssen heraus kreiere, dann sitze ich nur noch jeden Tag und guck in die Wolken und trinke Kaffee. Lese ein Buch und male was. Aber wovon soll ich dann leben?

Aber so ist das nicht. Es ist eher so, als wär mein gesunder Menschenverstand schärfer geworden. Ich kann Dinge, von denen ich nur glaube, dass sie mir nützen, glasklar von denen unterscheiden, von denen ich weiß, dass sie es tun. Ich kann die Dinge, die ich nur getan habe, weil alle sie tun und weil sie eben dazu gehören und weil man das so macht usw. einfach links liegen lassen. Das schafft so viel Raum für das, was ich wirklich liebe!

Seit ich meine Angst, erfolglos zu werden, wenn ich nur noch tue, was wirklich ansteht (oder wonach mir ist), losgelassen (oder vielmehr angenommen) habe, ist es, als käme der Erfolg von alleine zu mir. Dinge fallen mir in den Schoß, die ich nichtmal auf meinem Radar hatte oder Projekte lösen sich von allein, ohne dass ich auch nur einen Schritt in diese Richtung gemacht habe.

Ein Beispiel, wie der Riese agiert

Ich liebe es nicht nur pragmatisch, sondern auch praktisch. Darum ein ganz konkretes Beispiel, wie ich sie zur Zeit immer und immer wieder erlebe. Im Experiment werde ich viele, viele davon mit dir teilen.

Du weißt vielleicht, dass ich darüber nachdenke, einen Schreibwarenladen zu kaufen. Das alleine ist schon so eine Geschichte, denn Anfang des Jahres hätte ich noch jeden ausgelacht, der mir das hätte weismachen wollen.

Die Inhaberin arbeitet selbst nur wenige Wochenstunden in dem Laden. Sie hat eine Festangestellte und mehrere Teilzeitkräfte. Für mich war sofort klar: Wenn ich den Laden übernehme, soll das operative Geschäft komplett ohne meine Arbeitskraft auskommen. Ich will nicht im Laden stehen müssen, auch nicht bei Krankheit oder Urlaub. Das ist mir ein zu großes zeitliches Risiko, weil ich ja noch zwei andere Unternehmen habe.

Also war klar: Ich werde nach der Übernahme eine weitere Person fest anstellen, in Vollzeit, möglichst mit Führungserfahrung.

Der Inhaberin hab ich davon noch nichts gesagt. Aber als wir das nächste Mal beim Kaffee zusammen saßen, um einige Fragen zu klären, erzählte sie mir, sie habe eine Initiativbewerbung erhalten. Die Dame habe Führungserfahrung in einem anderen Schreibwarenladen gesammelt, wolle jetzt nochmal durchstarten, suche eine Vollzeitstelle - ob ich einverstanden wäre, dass sie sie einstellt?

Inzwischen ist die neue Mitarbeiterin bereits im Team und wird eingearbeitet - ohne dass ich auch nur ein Mü dazu beigetragen habe.

Lust auf ein bißchen Magie?

Obwohl ich den Riesen inzwischen kenne, bin ich immer wieder zutiefst berührt und dankbar, wenn er sich zeigt.  

Ja, es ist ein bißchen Magie im Spiel. Warum auch nicht? Ich liebe Magie. Was, wenn es sie wirklich gibt?

Aber es steckt noch mehr dahinter. Die Bereitschaft, loszulassen. Unser Ego möchte wichtig sein, sich kümmern dürfen, gebraucht werden. Darum zieht es manchmal Probleme an wie ein Magnet. Dagegen hilft nur Verständnis und Liebe. Kleine Schritte in eine neue Richtung. Bin ich vielleicht doch getragen und viel weniger wichtig als ich denke?

Es lässt sich schwer beschreiben, man muss es erleben. Wenn es dich anspricht, vertrau diesem Gefühl. Sei beim nächsten Sommerexperiment dabei. Ich helfe dir, deinen kritischen Verstand mit ins Boot und auf deine Seite zu holen. Für mehr Flow, mehr Vertrauen und jede Menge Unsichtbaren Riesen in deinem Leben.

Am 15. Juni geht es los. 3 Monate lang schauen wir gemeinsam in dieselbe Richtung. Bis 15. Mai gibt es nicht nur ein Early Bird Ticket - du bekommst auch noch mein Buch oben drauf, inklusive persönlicher Widmung.

Ich freue mich auf dich,

💖 Bettina

PS: Klingt gut, aber so richtig weißt du noch nicht? Am 3. Juni gebe ich ein Webinar und tauche nochmal tief ein in die Welt des Unsichtbaren Riesen. Da kannst du mir auch alle Fragen stellen. Hier kannst du dich anmelden.

Kategorien: Heilung | Schlagworte: dem Herzen folgen, Der Unsichtbare Riese, einen Scheiß muss ich, Loslassen, Probleme (auf)lösen, was ist wirklich wichtig

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